Vernissage beim "Bundeskongress gegen Antiziganismus" im Landtag Rheinland-Pfalz

Veröffentlicht am 14. Juli 2026 um 13:10

Kunst, Begegnung und Empowerment.

Meine Vernissage beim "Bundeskongress gegen Antiziganismus"

Manche Momente erinnern mich daran, warum ich Kunst mache.

Ich hatte die große Ehre, meine Werke im Rahmen des Bundeskongresses „Von, mit oder über Sinti und Roma? Antiziganismuskritische Perspektiven in der Medienbildung“ in Mainz präsentieren zu dürfen. Die Veranstaltung brachte Menschen aus Bildung, Medien, Wissenschaft, Politik und der Zivilgesellschaft zusammen, um über Sichtbarkeit, Repräsentation und den Abbau von Antiziganismus zu sprechen.

Für mich war diese Vernissage weit mehr als eine Ausstellung. Sie war eine Möglichkeit, Kunst als Sprache der Begegnung einzusetzen. Jede Begegnung, jedes Gespräch und jede Reaktion auf meine Werke hat mir erneut gezeigt, welche Kraft Kunst besitzen kann, wenn sie Menschen miteinander verbindet.

Ein besonderes Highlight war für mich außerdem, selbst einen Workshop gestalten zu dürfen. Unter dem Titel „Empowernde Selbstpräsentation von Sinti und Roma auf Social Media“ durfte ich darüber sprechen, wie soziale Medien genutzt werden können, um die eigene Geschichte selbst zu erzählen, stereotype Darstellungen zu durchbrechen und authentische Sichtbarkeit zu schaffen. Empowerment beginnt dort, wo wir unsere Stimme selbst in die Hand nehmen, und genau dazu wollte ich die Teilnehmenden ermutigen.

Als Sinteza ist dieses Thema für mich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich von großer Bedeutung. Meine Kunst und meine Arbeit in den sozialen Medien verfolgen dasselbe Ziel: Brücken zu bauen, Vorurteile abzubauen und Räume zu schaffen, in denen echte Begegnung möglich wird.

Ich bin dankbar für die Einladung, das Vertrauen und die vielen inspirierenden Gespräche, die ich während dieser zwei Tage führen durfte. 

Mein herzlicher Dank gilt den Organisatorinnen des Bundeskongresses sowie allen Besucherinnen, die sich auf meine Werke und den gemeinsamen Austausch eingelassen haben. Ich nehme viele bewegende Momente mit, und noch mehr Motivation für alles, was kommt.